17.01.2013

Es ist der 15.01.2013
Nach unsere Campingnacht in Safaga steht unsere 5. Etappe an.

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Wenn wir am Roten Meer weiter nach Süden führen, kämen wir in den Südsudan, wo es doch ein wenig zu gefährlich ist. Also drehen wir nach Westen Richtung Luxor und durchqueren zunächst ein Gebirge, das wie ein Canyon in den USA wirkt. Die Steigung ist gemächlich aber sehr lang. Unterwegs immer wieder Baustellen, die sehr matschig sind und unsere Kleidung und das Fahrrad mit einer harten Kruste überziehen. Dann hören die Berge auf und die Landschaft wird wüstenartig.
Unser Camp ist an einer Pumpstation für Wasser. Also gibt es auch eine Dusche und danach frage ich die arabischen guys, ob ich eine Shisha mit ihnen rauchen dürfte. Mit viel Bohay nehme ich an der Zeremonie teil. Geld dafür weisen sie entrüstet zurück.

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Dienstag 15.01.2013
Heute geht’s weiter dürch die Wüste.

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Dann kommen wir an den Nil bzw.an einen Nilkanal. Plötzlich ist alles grün.

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Weite Felder mit Gemüse und Zuckerrohr.

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Beim Lunchstop am Mittag bilden wir Convois und fahren gemeinsam nach Luxor (aus Sicherheitsgründen). Diese Fahrt ist überwältigend.

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Hunderte von Menschen, vor allem Kinder, säumen die Straßen und rufen uns ein freundliches hello zu. Manche rufen auch: Money.
Wir winken freundlich zurück, müssen uns aber voll auf die Straße konzentrieren, da die Kinder neben uns hersprinten oder auf Eseln reiten.

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Manche kommen uns auch trotz Einbahnstraße entgegen. Mein Radkumpel Hubert dreht eine kräftige Rolle, bleibt aber unverletzt. Ihn hat es heute kräftig erwischt: Neben einer Angina hat er Sattelbeschwerden und dann auch noch der Sturz. In Luxor schlage ich mein Zelt im Innenhof eines Hotels auf. Die meisten nehmen ein Zimmer für zwei Nächte, denn es ist ein Resting-Day.
Es ist ziemlich cool hier: Dufte Musik- und wenn die aus ist, Vogelgezwitscher von den Bäumen, Internetanschluss, kaltes Bier und wenn ich Shisha sage, holt mir der Ober eine aus dem Nachbarcafe.

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17.01.2013
Heute, am Ruhetag, wurde eine Tour für 50$ in das Tal der Könige und das Tal der Königinnen angeboten. Jeder Pharao, meist ein Ramses, hat da seine Gruft, in die es ca 20 Meter hineinging und man stieß dann auf den Sarkophag. Alles war total bunt ausgemalt mit diesen ägyptischen Zeichen und den bekannten Personenmalereien. Die Pyramiden in Gizeh und die Grabmäler von Luxor gehen übrigens auf unterschiedliche Dynastien zurück.
Auf der Fahrt, die wir mit dem Bus unternommen haben, war es schon recht heiß und ich freue mich schon auf die frische Brise auf dem Fahrrad, wenn es morgen Richtung Assuan geht.
Lese im Internet, dasss es in Deutschland richtig kalt sein soll.
Liebe Grüße Kurt

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