Goodbye Kenia – Hallo Tansania 14.03.2013

Weiter geht’s

Nairobi scheint sicher und so machen wir uns in aller Frühe aus dem Staub. Jetzt ist Nairobi keine Kleinstadt und wir fahren etliche Kilometer an Slums vorbei, wo schon früh am Morgen die unvermeidlichen Feuer aus Unrat am Straßenrand brennen und zu dem tristen Äußeren noch der Gestank hinzukommt.
Trotz des großen Wirrwarrs wird ordentlich Dampf gemacht, da die Claims zwischen den Alteingesessenen und den neuen Fahrern neu abgesteckt werden müssen. Dieser Ehrgeiz verpufft jedoch schnell, da es bis Namanga heute 156 km mit über 1000 HM und kräftigem Gegenwind sind.

Barfuß im Regen…

Am Ende ist es eher ein Durchschlagmarsch, bei dem es nur ums Ankommen geht. Mein Tacho zeigt noch 15 km an, als ich am Horizont Bindfäden sehe, die bis zum Boden reichen. Macht nichts, sage ich mir. Ist doch ganz romantisch, so ein warmer Monsunregen – ganz nach dem obigen Motto. Und der erste Regen überhaupt. Nach ein paar Kilometern bin ich klitschnass und der Monsunregen hat auch etliche Hagelkörner parat, sodass ich anfange zu frieren. Also noch schneller fahren und bei Gegenwind die letzten Kräfte mobilisieren. Im Camp angekommen gibt es gottseidank einige Orte zum Unterstellen und warme Klamotten und eine leckere Zwiebelsuppe warten auf mich.

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Tansania

Die Nacht bleibt trocken. Und am nächsten Morgen können wir es kaum erwarten, nach Arusha aufzubrechen, denn dort warten 3 Restdays auf uns. Hier ist der Ausgangspunkt für Klettertouren auf den Kilimandscharo, in die Serengetisteppe und auf den Ngorogorokrater. 107 km ist die Etappe und schon nach wenigen km werden wir durch die Grenze und die damit verbundenen Formalitäten aufgehalten: Ausreise Kenia, Einreise Tansania, alle 10 Finger und Daumen scannen, 50US$ abdrücken, Verkäufer abwimmeln und weiter geht’s. Leider kommt die Belgierin Caroline weinend und auf Nixe gestützt an den Zollschalter und wird vorgelassen. Sie ist gestürzt und trägt den Arm in einem Stützverband. In Arusha erfahren wir, dass er gebrochen ist. Am Ziel angekommen, baue ich mein Zelt auf und schon geht der nächste Monsunregen nieder. Das kann ja heiter werden, wenn das so weiter geht. Der Sicherheitsexperte Hubert baut sein Zelt deswegen auf einem Aussichtshügel auf. Duschen, Abendbrot essen (auf das wir 2 Stunden warten müssen).

Heia Safari

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2 Antworten zu Goodbye Kenia – Hallo Tansania 14.03.2013

  1. sabine pattberg schreibt:

    Lieber Kurt, unglaublich was du /ihr bisher erlebt habt!!!Reisebericht und Fotos sind toll. Ich hoffe, du planst zuhause mal einen Vortrag. Weiterhin viel Glück und pass auf dich auf. Viele Grüße von der anderen Sabine

  2. Jacky LE ROY schreibt:

    Hello Kurt le légendaire,

    Il descend, il descend de plus en plus bas notre Kurty,
    du moins sur la carte géographique !
    Car il grimpe, il grimpe de plus en plus haut jusqu’au Kilimandjaro
    et il s’envole, s’envole sans limite dans notre estime et notre admiration !

    A regarder l’immense étendue de la banlieue /bidon ville de Nairobi
    sur Google Earth, on imagine bien cette traversée au petit matin blafard dans la fumée des feux des poubelles et des immondices avec juste comme seul repère que sa roue avant sur un tracé de route incertain : heureusement devant ou derrière la présence espérée d’Henri et des autres chevaliers !

    Pour certains de voir les neiges du Kilimandjaro c’est comme aller la Mecque ou à Lourdes,
    Pèlerinage des grands voyageurs comme les chutes Victoria, à venir.
    Livingstone n’avait même pas de vélo !

    Sur les photos nous admirons les costumes des habitants et les couleurs fantastiques des robes des femmes mais j’ai peur que les africains se fassent une drôle d’idée de la mode vestimentaire des européens : dans les livres d’histoire , plus tard , ils les décriront comme des peuples portant un casque à trou , de longues chaussettes et des chaussures à crampon et certains brandissant des bâtons et hurlant à l’approche des villages.

    Nous t’embrassons avec chaleur et porte toi bien.

    Faty , Noémie, Attia, Jacky.

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