29.03.2013 Malawi (Land Nr. 6) und Vorfreude

Malawi-Gin
Afrikanischer Baum…heißt dieser 750 km kurze Abschnitt. Nur noch ein paar Tage und dann stoßen Kathi und Tim in Lilongwe zu uns. Ich freue mich schon wahnsinnig darauf, dass sie mich ab dem 1. April begleiten. Es gibt so viel zu erzählen und zu erleben. Hoffentlich haben sich die Regenwolken bis dahin verzogen und die Landschaft bleibt so abwechslungsreich wie bisher.

 

Montag, 25.03. von Mbeya nach Karonga: 158 km, mit Grenzübertritt von Tansania nach Malawi.
‚It’s gonna be a long day‘ sagt Ciaran beim Ridermeeting. Die Höhenmeter verschweigt er. Auf der Tafel heißt es nur lakonisch: km 11-54 climb out of Mbeya. Am Ende des climbs liegt Sandra Seeger, eine bärenstarke Radlerin aus Kanada. Sie ist einfach vom Rad gefallen vor Erschöpfung. Die Ärztin Sylvia ist zur Stelle. Wir anderen bilden mit unseren Rädern einen Ring vor den schaulustigen Einheimischen. Ich kaufe mit meinen restlichen tansanischen Geldbeständen den Vorrat an gerösteten Maiskolben auf und verteile sie an die Mitradler- damit mir nicht noch einer vom Fahrrad fällt.

Der Grenzübertritt gestaltet sich zügig. Trotzdem ist es wieder ein langer Tag.

Dienstag, 26.03. von Karonga nach Chitimba-Beach: 92 km
‚Wow, eine Halbetappe‘, denke ich, mit anschließendem Restday an einer Strandbar- denn wir kommen an den großen Malawisee. Dass wir jetzt tiefer fahren, habe ich schon gestern gemerkt. Es ist schwül warm und ich radel durch Reisfelder. Kinder baden nackt in der trüben Brühe. Gestern noch fuhr ich durch Bananen- und Teefelder.

BohnenAnfangs fluppt es ganz gut, doch dann stellt sich ein kräftiger Headwind ein und ich muss mich doch noch anstrengen.‘ Bei dieser Veranstaltung wird einem nichts geschenkt‘, denke ich.
Als ich, angekommen, das Strandcamp sehe, bin ich’s zufrieden und freue mich auf ein wenig Ruhe.

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Eine Antwort zu 29.03.2013 Malawi (Land Nr. 6) und Vorfreude

  1. Nathalie Nesseler schreibt:

    Salut Kurt!
    Erst als ich eben dein Kommentar las, wo du sagtest, dass dich jede Mail aufmuntert, habe ich mich jetzt „getraut“, dir eine zu schreiben.
    Deine Tour finde so was von Klasse, das kannst du nicht ahnen. Wenn ich könnte wie ich wollte, wäre ich schon dabei ! Ich teile absolut deine Begeisterung für das Radfahren und eine solche Herausforderung. Meine ganze Bewunderung hast du, was dein Durchhaltevermögen und deine Kondition an geht. Ich kann nur sagen : chapeau! Chapeau mille fois !!
    Tiens bon, am Sraßenrand in einem französischen Pass würdest du ein nettgemeintes „allez Papi!“ hören, wie mein Vater bei all unseren Radltouren durch die Alpen!
    Alors vas-y et bon courage, nos pensées( de Hildegard et les miennes) sont avec toi!

    À plus tard, bonnes bises
    Nathalie

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